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Leben in der Demokratie

Freiheit und Verantwortung

Freiheit ist eines der höchsten, verteidigungswerten Güter unserer Demokratie.
Jeder Bürger dieses Staates trägt auf seiner Ebene Verantwortung dafür, dass Freiheit erhalten und nicht missbraucht wird. Das gilt auch für die Christen. Die Kirche fordert zum politischen Engagement auf, weil der demokratische Staat eine Nähe zum christlichen Menschenbild aufweist.
Was also ist der gemeinsame Nenner der politischen Freiheit im demokratischen Staat und der Freiheit der Kinder Gottes?

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Wir leben in einem Sozialstaat

Soziale Marktwirtschaft - d. h., dass die Stärkeren eben nicht auf Kosten der Schwächeren leben, sondern in besonderer Weise für die Schwächeren verantwortlich sind. Vor allem in Zeiten geringeren wirtschaftlichen Wachstums stellt sich für den Staat nachdrücklicher die Frage, wie er die unterschiedlichen sozialen Probleme lösen kann und muss, die in solchen Zeiten drängender werden. Dabei wird deutlich, dass der Staat allein die Verantwortung nicht tragen kann und allein die Probleme nicht lösen kann. Die Einzelnen, die gesellschaftlichen Gruppen sind gefragt nach ihrem Beitrag, damit die Gesellschaft nicht in unterschiedliche Klassen auseinander bricht. Solidarität ist die Klammer für gemeinsames Leben in der Gesellschaft.

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Bewahrung der Schöpfung

Dass unsere Umwelt bedroht ist, gehört inzwischen zu den täglichen Nachrichten und auch zum allgemeinen Erkenntnisstand der Menschen.
Die Lösungen dieser Umweltprobleme können nur weltweit gelingen, wobei jeder Einzelne seinen eigenen Beitrag zu leisten hat. Natürlich tragen die Staaten in besonderer Weise Verantwortung für den Schutz der Umwelt. Aber auch die Kirchen und nationale sowie internationale Organisationen haben erkannt, wie lebenswichtig der Erhalt der Umwelt für Gegenwart und Zukunft ist.

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Wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft

Das Straßenbild unserer Großstädte zeigt es deutlich:
Unter uns leben Menschen aller Hautfarben, Rassen und Religionen. Nicht nur für kurze Zeit als Touristen. Oft auch schon über mehrere Generationen. Der Umgang mit ihnen ist nicht immer ganz leicht.
Das Fremde ihrer Kultur und Gewohnheiten erzeugt zuweilen sogar Angst Hass.
Das Kennenlernen dieser fremden Kulturen, Religionen und Gewohnheiten ist die Grundvoraussetzung für den rechten Umgang miteinander.
Ebenso wichtig ist es aber, dass man um die eigene Tradition und Kultur weiß. Beides zusammen ist die Grundlage für die notwendige Toleranz, die Voraussetzung für das Voneinander-Lernen und die Bereicherung des multikulturellen Zusammenlebens.

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Stand vom: 27.11.13


http://www.eka.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/eka?uri=ci%3Abw.milseels_eka.lku.leben_demokratie