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Verantwortlich leben

Partnerschaft - Liebe - Ehe

Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Und die Kirche spricht nach dem Zeugnis der Bibel von der Schöpfungsordnung Gottes. Und doch fragen immer mehr Menschen: Warum heiraten? Was unterscheidet diese Lebensform von anderen? Was schließt sie aus und was ein? Welchen Schutz gewährt sie wirklich? Und was an ihr ist durch andere Formen des Zusammenlebens unersetzbar? Antworten auf diese Fragen können Wegweiser für das eigenen Leben sein.

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Tod und Sterben

Der Tod passt nicht in unsere Vorstellungen von Welt und Leben.
Deshalb wird alles, was mit dem Tod zusammenhängt, auf die Seite geschoben, verdrängt. Natürlich weiß jeder von uns, dass er sterben muss. Manchmal sind wir vom Tod hautnah betroffen, z. B., wenn ein Kamerad oder Freund tödlich verunglückt. Der Tod stellt unangenehme Fragen.
Was kommt danach? Ist mit dem Tod alles aus?
Und wie ist das mit dem Sterben?
Leben heißt, diesen Fragen nicht auszuweichen, sondern sich ihnen eben gerade zu stellen.

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Das Gewissen

Unser Grundgesetz erklärt im Artikel 4, dass die Freiheit des Gewissens „unverletzlich“ sei und dass niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden darf.
Aber was ist das - das Gewissen -, auf das sich immer wieder Menschen bei ihren Entscheidungen berufen?
Was sind die Maßstäbe dafür, dass es sich eben um eine Gewissensentscheidung handelt?
Und woran kann man Gewissen unterscheiden z. B. von Willkür, Egoismus oder bloßem Durchsetzen eigener Interessen?

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Thema Sucht

Meistens fängt es ganz harmlos an. Geselligkeit, Spielerei, Neugier. Aber immer wieder geraten dann Menschen so sehr in Abhängigkeit vom Alkohol, Drogen, Medikamenten, Spielautomaten, dass es auf die Selbstzerstörung des Individuums hinausläuft.
Und meistens geht es nicht nur um den einzelnen Menschen. Betroffen sind immer auch die Familie, die Angehörigen, die Freunde.
Aufklärung ist hier wichtig: über die Wege in die Abhängigkeit, über die Krankheitsbilder. Aber vor allem auch darüber, wie man stärker wird im Umgang mit den Verführern und sensibler, um zu erkennen, wo jemand in Gefahr ist, in die totale Abhängigkeit zu geraten.

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Arbeit und Freizeit

Arbeit - d. h. eine Aufgabe zu haben - gibt unserem Leben Inhalt, Erfüllung und Sinn.
Und dazu gehört auch das rechte Verhältnis von Arbeit und Mühe auf der einen und Freizeit auf der anderen Seite, in der Menschen zur Ruhe kommen, sich besinnen und neue Kräfte für die Arbeit sammeln können. Dieses Verhältnis von Arbeit und Freizeit ist gestört.
Diejenigen, die keine Arbeit mehr finden, erleben auch Freizeit nur noch als Langeweile, Leere und Zeit der Resignation.
Und diejenigen, die Arbeit nur unter dem Gesichtspunkt des Profits sehen, verstehen Freizeit dann auch nur als Zeit der Wiederherstellung der Arbeitskraft. Alles darüber hinaus sind dann lästige Forderungen von Gewerkschaften und Kirchen.

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Stand vom: 27.11.13


http://www.eka.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/eka?uri=ci%3Abw.milseels_eka.lku.verantw_leben