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Rüstzeiten

Rüstzeiten

Rüstzeiten

Rüstzeiten sind ein besonderes Angebot der Evangelischen Militärseelsorge an die evangelischen Soldaten. Dazu heißt es in der Präambel der Rüstzeit-Richtlinien:
Die Rüstzeitarbeit als Arbeitszweig Evangelischer Militärseelsorge orientiert sich in Wesen, Inhalt und Form an den Grundsätzen der evangelischen Erwachsenenbildung.
Sie bemüht sich, für den Einzelnen und für die Gesellschaft relevante Sinn- und Wertfragen thematisch aufzunehmen und vom christlichen Glauben her zu erschließen.
Der kirchliche Auftrag der Rüstzeitarbeit ist begründet in Mt. 28, 20: „...und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe
“.
In biblischer Grundlage, missionarischer Intention und kritischer Reflexion des Glaubens besteht die theologische Qualität einer Rüstzeit.
Mit dieser Zielsetzung Glaubens-, Lebens- und Handlungskonzepte in durchaus vielfältiger Form zu entwickeln und zu diskutieren, muss das unverwechselbare Profil der Rüstzeitarbeit sein.“
Rüstzeiten dauern wenigstens einen vollen Arbeitstag. Sie können bis zu fünf Kalendertagen dauern, Langrüstzeiten sogar bis zu 14 Kalendertagen. Entsprechend den Grundsätzen in der Präambel, soll das Programm einer Rüstzeit deutlich machen, dass es sich um eine kirchliche Veranstaltung handelt, die vom Militärgeistlichen geleitet wird. Jede Rüstzeit steht unter einem Gesamtthema. Zu diesem Thema können selbstverständlich Referenten eingeladen werden. Gottesdienst, Meditation, Andacht und Bibelarbeit sind unverzichtbarer Bestandteil einer Rüstzeit.

Zur Rüstzeit lädt der Standortpfarrer ein. Die Teilnahme ist freiwillig. Soldaten soll auf Antrag Sonderurlaub gemäß den Ausführungsbestimmungen der Soldatenurlaubsverordnung von den Disziplinarvorgesetzten gewährt werden. Wehrdienstleistenden soll wenigstens einmal während ihrer Wehrdienstzeit die Möglichkeit gegeben werden, an einer solchen Rüstzeit teilzunehmen.

Die Rüstzeiten finden in Zivil statt. Als Eigenbeitrag bezahlen die Soldaten in der Regel etwa soviel, wie sie für die Verpflegung in der Kaserne pro Tag ausgeben müssten. Zur Fahrt zwischen Standort und Tagungsstätte können grundsätzlich Bundeswehrfahrzeuge benutzt werden. Wenn allerdings der Standortpfarrer über ein Wochenende zu einer Familienrüstzeit einlädt, an der die Soldaten mit ihren Ehefrauen und Kindern teilnehmen können, wird der Transport mit Privat-Pkw’s organisiert.

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Stand vom: 28.09.17


http://www.eka.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/poc/eka?uri=ci%3Abw.milseels_eka.seelsorg.rustzeit